ART OFF HAMBURG

Forderungen der

INITIATIVE DER FREIEN KUNSTORTE IN HAMBURG

Für eine Freie Kunststadt Hamburg

  1. Eine 0 mehr für die Hamburger Kunstorte und Initiativen,
    d.h. eine Erhöhung der Fördersumme von 175.000€ auf 1.750.000€
  2. Budget für eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit der freien
    Kunstorte, um mehr Sichtbarkeit zu gewinnen (durch Plakate, Website,
    social media)
  3. Faire Honorierung für ausstellende Künstler*innen und
    Akteur*innen der freien Kunstorte, die allein 2018 44.534 Stunden an Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen arbeiteten,
    an denen 1.435 Künstler*innen beteiligt waren und sich über 97.040 Besucher freuten. Es braucht einen Fonds, um diese Arbeitsleistung fair zu honorieren
  4. Schaffung und langfristige Sicherung von günstigen Ateliers
    und Ausstellungsflächen
  5. Etat für internationalen Künstler*innen Austausch,
    um Gastateliers in den geeigneten Kunstorten zu etablieren
  6. Flexibilität und Planungssicherheit, Freiräume für kurzfristige
    Entscheidungen, längerfristige Planungssicherheit für die lange
    bestehenden Orte
  7. Wiederbelebung der Woche der Bildenden Kunst in Hamburg,
    damit die Vielfalt der Kunststadt Hamburg sichtbar wird
  8. Runder Tisch (OFF-CIRCLE) mit allen beteiligten Akteur*innen,
    um über Transparenz, Kooperationen, Vergabemodalitäten, Jurierung, die Kultur- und Tourismustaxe und den kommenden Doppelhaushalt zu reden
  9. Umstrukturierung der Förderlandschaft, um innovative und zukunftsfähige Konzepte zu erkennen und zu unterstützen
  10. Vernetzung aller Akteure der Bildenden Kunst in Hamburg,
    Entwicklung einer gemeinsamen Zukunftvision für
    die Kunststadt Hamburg

ART OFF Hamburg setzt sich für die freien Kunstinitiativen Hamburgs ein, weist auf ihre Vorbildfunktion in einer nachhaltigen Stadtentwicklung hin und fordert eine angemessene Wertschätzung ihrer Arbeit.


Die Erklärung der Vielen

 

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Künstler*innen.

Heute begreifen wir die Kunst und ihre Einrichtungen, die Museen, Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die vielen gehören.

Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!

Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision angreift, steht der Kunst der vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur.

Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden.

https://www.dievielen.de/erklaerungen/hamburg


2018 Bullerdeich, Hamburg-Hammerbrook

Nach sechs Jahren wieder bei der jetzt 2.“Tatort“-Ausstellung der Künstler-Inititiative Bullerdeich


Gängeviertel Noin, Noin – 9. Geburtstag


Beim Jubiläum: Carl-von-Ossietzki-Gymnasium

Kunst-Imbiss beim Carl-von-Ossietzki-Gymnasium


Zu Gast im Künstlerhaus FRISE

Sommer auf der Arnoldstraße vor der FRISE


Beim Eröffnungsfest im Baakenpark

Foto Wittwulf Malik (Ausschnitt)


Kunstpioniere 2.0 im Marstall

BLITZAUSSTELLUNG # 1 im Marstall in Ahrensburg:


Kunstpioniere

Die Kunstpioniere vom Gymnasium Buckhorn bekamen einen Sonder-Termin in der Garage. Wir sind gespannt, wozu sie sich haben anregen lassen!


Zu Gast beim Kultur-Energie-Bunker in Altona